M/A
02 | 2023
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© Škoda Auto

Umfangreiches Update für den Skoda Kamiq

Kommt nun mit noch robusterem Look und betontem SUV-Charakter

von HaJo Rummel

Diesen kompakten Alltagsbegleiter lässt der tschechische Hersteller mit neuem SUV-Look, weiteren Sicherheits- und Ausstattungsdetails attraktiv überarbeitet vom Band rollen. Im Handel steht er wohl erst Anfang 2024, Preise wurden noch nicht genannt.

Der Kamiq war schon vom ersten Tag an ein echter Erfolgstyp, ist es bis heute geblieben. Inzwischen rollten rund 351.000 vom Band. Doch auch bei den SUV ändern sich die Vorzeichen, vor allem optisch bewegen sie sich hin zu einem robusteren Look. Davor konnte sich auch Skoda nicht verschließen, hat ihn deshalb umfassend überarbeitet.

Neben den diversen optischen Veränderungen rundum (z.B. größerer Kühlergrill, schlankere Scheinwerfer, Front- und Heckschürze ausgeprägter gestaltet), gehören noch effizientere Motorisierungen, konsequenter Einsatz recycelter und natürlicher Materialien, mehr Individualisierung durch drei Ausstattungen, sechs Interieur-Varianten, Options-Pakete und weitere Möglichkeiten. Darüber hinaus wurde der Bereich Infotainment aufgewertet, ein Digital Display ist ab sofort serienmäßig an Bord. So wie zahlreiche Assistenzsysteme zum Vermeiden von Unfällen, viele stammen aus höheren Fahrzeugklassen. Den Schutz der Passagiere übernehmen innen bis zu neun Airbags.

Praktisch im Alltag

Wie alle Skoda hat auch der Kamiq etliche „Simply Clever“ Ideen an Bord. Kleine Details, die sich im Fahrzeugalltag als besonders praktisch erweisen. Zum Beispiel der Regenschirm in den Vordertüren, Parkticket-Halter an der A-Säule, im Tankdeckel versteckter Eiskratzer inklusive Reifenprofilmesser, Smartphone-Taschen an den Vordersitz-Rückseiten oder Halterungen für Multimediageräte. Neu ist die Komfortöffnung für die elektrische Heckklappe. Mit einer kleinen Fußbewegung unter dem Stoßfänger schwebt die Heckklappe hoch. Ideal, wenn keine Hände frei sind, weil sie etwas halten oder tragen müssen.

Die Aufwertung beinhaltet auch die Infotainment-Systeme und Konnektivitäts-Merkmale, denn in diesen Bereichen ändert sich ständig etwas, steigen die Erwartungshaltungen der Käufer deutlich. Serienmäßig ist nun ein 8-Zoll-Display an Bord, optional das personalisierbare Virtual Cockpit mit 10,25-Zoll-Anzeige. Der zentrale Glas-Touchscreen misst 8,25 Zoll, mit dem optionalen Navigations-Paket sind es 9,2 Zoll. Vier zusätzliche USB-C-Anschlüsse mit bis zu 45 Watt Leistung stehen auf Wunsch ebenfalls bereit. Ideal für das schnelle Laden von Smartphones und Laptops.

Die Antriebspalette

Als Motorisierung kommen drei TSI-Turbobenziner zum Einsatz. Den Einliter-Dreizylinder gibt es mit 95 PS und manueller 5-Gang-Schaltung, in der Variante mit 115 PS überträgt ein 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) die Kraft an die Antriebsräder.

DSG steht auch beim Topmotor zur Wahl, dem 1,5-TSI Vierzylinder mit 150 PS. Der verfügt zudem über die ACT-Zylinderdeaktivierung. Die ist hilfreich besonders bei ruhiger Fahrweise. Wird die komplette Leistung nicht gebraucht, schaltet ACT die beiden mittleren Zylinder ab. Der Fahrer nimmt das kaum wahr, profitiert jedoch von einem niedrigeren Verbrauch.

Zusätzlich zum Standardfahrwerk bietet Skoda optional ein Sportfahrwerk mit zwei Dämpfereinstellungen an. Das legt den Kamiq zehn Millimeter tiefer.